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geistige Gefährdungen

[gG:] T. Poettschke ist verwahrt

Der bekannte Künstler und internationale Journalist Tork Poettschke alias Christopher Doemges befindet sich seit nunmehr 2,5 Jahren ‚verwahrt‘ in der psychiatrischen LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck. „Ich will noch länger bleiben, um mich finanziell zu entlasten“, so Poettschke. Kommende Woche ist vor dem Dortmunder Landgericht erster Anhörungstermin, über den weiteren Verbleib Poettschkes zu entscheiden.

Der sagenumwobene Ruhrgebietsliterat Tork Josef Poettschke aka Christopher Doemges war vor 2,5 Jahren verhaftet worden, nachdem er eine ältere Person zu Boden gestoßen hatte. Schwere Körperverletzung der Tatvorwurf – wegen privater Probleme. Die damalige Betreuerin Cornelia Fuchs hatte zuvor die Zusammenarbeit mit Poettschke verweigert, ließ ihn ohne Geld und Unterstützung; welches ihn wohl früher oder später auch das Obdach gekostet hätte.

Aufgrund der Tat wurde Poettschke 2018 nach dem §63 zu unbefristeter Unterbringung vom Gericht verdonnert. Seine alte Wohnung ist nun gekündigt. Poettschke zahlt keine Miete mehr. Die Betreuung hat er gewechselt und kommt klar. „Ein Glück“, atmet Poettschke auf. Wenn am kommenden Mittwoch (09.09.20) um 11.45 Uhr vor dem Dortmunder Landgericht die Anhörung startet, geht es darum, „den lauen Lenz zu verlängern“, wie Tork Poettschke selbst verlauten lässt.

Er hat über seine Zeit in Haft bereits den Buchtitel ‚VERWAHRTER 317‘ im BLOCK-Verlag herausgebracht. „Höchstwahrscheinlich bleibe ich interniert – noch für 2-3 Jahre“, sagt Tork Poettschke. Zeit auch für neue literarische Werke. „Mir soll es Recht sein“ …

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