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geistige Gefährdungen

[gG:] Protest gegen PEGIDA NRW

Heute waren wir erneut auf der Straße, weil die Neonazis von PEGIDA NRW versucht haben, in Duisburg ihren Rassismus und Hetze zu verbreiten.

Nach einer kurzen Sponti, welche von den Bullen kurzzeitig aufgehalten wurde, haben wir uns dem bürgerlichen Protest angeschlossen. Obwohl nur etwa 15 Neonazis vor dem Duisburger HBF standen, war der Platz vor dem HBF sehr weiträumig abgesperrt, wodurch der Gegenprotest in Sicht- und Hörweite eingeschränkt wurde. Ein bunter und lauter Gegenprotest mit Musikbeiträgen und Reden störte dennoch das Verbreiten von Hass und menschenverachtenden Ideologien der Nazis.

>> Zur Situation vor dem Duisburger HBF: die Polizeitaktik besteht immer wieder darin, den Platz weiträumig mit Hamburger Gittern abzusperren, die Veranstaltungen weiträumig voneinander zu trennen und die Zu- und Ausgänge sowohl zu der Nazi Veranstaltung als auch zu der Gegenveranstaltung mit Wannen und Einsatzkräften zu regeln.

Das Ergebnis davon ist: alle Kräfte verlagern sich zum bürgerlichen Protest und es gibt kaum Handlungsmöglichkeiten für effektivere Aktionen. Auch die antifaschsitischen Kräfte, die es vereinzelt und verstreut in Duisburg gibt und die bei einer guten Alternative auch versuchen würden, die Nazi-Veranstaltung effektiv zu stören, bleiben letztendlich beim bürgerlichen Protest stehen.

>> Für uns ist es wichtig, immer wieder die Optionen durchzugehen und zu versuchen Handlungsspielräume für dynamische antifaschistische Aktionen zu eröffnen. Die erfolgreiche Sponti heute sehen wir als Schritt in die richtige Richtung, auf dem wir aufbauen werden.

Alterta Antifascista!

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