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geistige Gefährdungen

[gG:] Am 2. & 3. Oktober auf die Straße gegen Deutschland und seine Nazis!

Am 3. Oktober wollen die Nazis des 3. Wegs durch Hohenschönhausen marschieren. Der Aufmarsch zum 30. Jahrestag der “Deutschen Einheit” ist bewusst symbolträchtig gewählt und für die Nazis ein Versuch sich weiter in Berlin zu verankern. Das Aufmarschgebiet in Hohenschönhausen bietet uns Antifaschist:innen vielversprechende Möglichkeiten die Nazis anzugreifen und den Aufmarsch zu sabotieren, doch dafür braucht es vielfältige Aktionen und eine gute Vorbereitung. Von alleine wird der Aufmarsch des 3. Wegs nicht gestört, blockiert oder zum Fiasko – Die Eigeninitiative der Bezugsgruppen ist gefragt.
Am 2. und 3. Oktober auf die Straße gehen!

Am 3. Oktober wollen die Nazis des 3. Wegs durch Hohenschönhausen marschieren. Der Aufmarsch zum 30. Jahrestag der “Deutschen Einheit” ist bewusst symbolträchtig gewählt und für die Nazis ein Versuch sich weiter in Berlin zu verankern.

Das Aufmarschgebiet in Hohenschönhausen bietet uns Antifaschist:innen vielversprechende Möglichkeiten die Nazis anzugreifen und den Aufmarsch zu sabotieren, doch dafür braucht es vielfältige Aktionen und eine gute Vorbereitung.
Von alleine wird der Aufmarsch des 3. Wegs nicht gestört, blockiert oder zum Fiasko – Die Eigeninitiative der Bezugsgruppen ist gefragt.

Erfolgreiche antifaschistische Konzepte müssen einen auf Konsum ausgerichteten Protest verzichten und jede:r sollte sich mit ihren/seinen Leuten Gedanken machen, wie sie/er an diesem Tag aktiv werden kann. Wir werden uns in unserem Handeln nicht von Entscheidungen des Senats oder Bullen abhängig machen. Wir werden an Aktionsformen anschließen, welche ein Agieren jenseits der von Bullen gegönnten Rahmenbedingungen ermöglichen. Wir wollen das es scheppert!

In den vergangenen Jahren waren die Bedingungen dafür schwierig, da rechte Aufmärsche im menschenleeren und gut behüteten Regierungsviertel ihre Runden drehen konnten. Diesmal scheint die Lage günstiger. Also lasst uns die Chance nutzen: Konsequent, solidarisch und in einem Zusammenspiel verschiedener Aktionsformen.

Kein Tag zum Feiern

Der 3. Oktober kann für emanzipatorisch denkende Menschen kein Tag der Freude und schon gar kein Symbol der Freiheit sein. Er markiert die Annexion der DDR, das endgültige Scheitern eines sozialistischen Versuchs durch den regressiven Akt der “Wiedervereinigung” und das Wiederaufleben großdeutscher Machtgelüste.
Die sogenannte “Wiedervereinigung” war in der BRD lange vor 89/90 schon ein nationalistisches Projekt – seit den 70er Jahren gefordert von Republikanern, NPD, Heimatvertriebenen und deutschen Wirtschaftseliten, bis hin zu den bürgerlichen Unionsparteien und der SPD. Die Folgen dieser “Wiedervereinigung” waren die Pogrome der frühen 90er Jahre und alltäglicher Terror gegen Migrant:innen, Linke und Alternative. Eine Tatsache, die heute von staatlichen Akteuren bestenfalls als ungewolltes Beiprodukt der Geschichte betrachtet wird. Im herrschenden Narrativ von Frieden, Demokratie und Freiheit, ist kein Platz für faschistische Gewalt und ihre Wurzeln im bürgerlichen Patriotismus.

Wir sagen Schluss damit! Für uns ist der 3. Oktober ein Tag an dem wir unsere Ablehnung gegen die Deutsche Nation zum Ausdruck bringen. Deutschland steht 30 Jahre nach dem Ende der DDR für das Massensterben im Mittelmeer, Militarisierung, imperiale Großmachtsphantasien, kapitalistische Ausbeutung und rechten Terror.
Nahezu in jedem Lebensbereich wird den Menschen deutlich das Parteien, egal welcher Farbe, diesem System nichts entgegenstellen können oder wollen. Wir wollen den Bruch mit dem kapitalistischen System und dieser rassistischen Gesellschaft. Deswegen heißt es am 2. und 3. Oktober auf die Straße gegen Deutschland und seine Nazis!

Vorabenddemo | Freitag 2. Oktober | 18 Uhr U-Bhf | Frankfurter Allee

Dezentrale Aktionen | Samstag 3. Oktober | Nazidemo in Hohenschönhausen stoppen!


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