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geistige Gefährdungen

[gG:] RR fischt im Trüben

Teil II die Ergüsse des „Roland Rottenfußer“

Montag war hier für kurze Zeit ein Artikel eines „Roland Rottenfußer“ online. Inzwischen ist er nicht mehr im Open Posting. Im gestrigen ersten Teil dieser Miniserie wurde darüber informiert, wer „Roland Rottenfußer“ ist – nämlich unter anderem „stellvertretender Chefredakteur“ der Website Rubikon, wo sich auch NS-Verharmlosung und Artikel, die Anspruch darauf erheben, ‚HighEnd-Esoterik‘ zu sein, finden.

Im hiesigen zweiten Teil soll es nun um die Ergüsse gehen, die RR selbst zu der genannten Webseite beiträgt. Von manchen dieser Ergüsse hört sich zumindest der Anfang so an, als ob sie auch auf jeder beliebigen linken Webseite stehen könnten, z.B.: „Rechte und Rechtsliberale treiben Deutsch­land vor sich her und mögliche linke Alternativen sind entweder geschwächt oder nicht wirklich links.“ (Allein „Deutschland“ [der Staat] als getriebenes Objekt würde auf manchen linken Websei­ten Erstauen hervorrufen.

Ans Moderations-Team:

Wo ist der gestrigen Teil I geblieben? – Hattet Ihr versehentlich – zusammen mit dem in Germanen-Reichs-Fantasien schwelgenden Kommentar darunter – auch den Artikel selbst weggeklickt?

Bei manchen dieser – zumindest auf den ersten Blick – harmlosen Artikel fällt allerdings eine Be­griffsschwäche auf (die allerdings auch manchen au­thentischen Linken eigen ist): „Ziel des neoliberalen Projekts ist es, die ‚Dritte Welt‘ in die Erste zu tra­gen und ein globales Feudalsystem zu errichten.“ Nein, das Ziel des neoliberalen Projektes ist es nicht die kapitalistische Produktionsweise abzuschaffen und die feudale wiedereinzuführen.

Daneben findet sich aber auch Geschwurbel über „Selbstheilungskräfte der Seele“1 und explizites Lin­ken-bashing – und zwar wird sowohl auf die „[g]emäßigte“ als auch die „extreme“2 einschlagen:

Abschnitte im .pdf-Anhang:

Rottenfußer imaginiert eine ‚Corona-Diktatur‘…

…und ignoriert die Geschichte der politischen Repression in der BRD

…und arbeitet statt dessen mit KenFM zusammen

1 „Im 20. Jahrhundert hat sich durch den Sprachgebrauch der Psychologie das Fremdwort ‚Psyche‘ eingebürgert. Es steht für eine nüchternere, eher wissenschaftlich orientierte Betrachtung des menschlichen Innenlebens ohne den ge­fühlsbetonten Beiklang von ‚Seele‘. Der Unterschied zwischen Psyche und Seele wird beispielsweise bei Goethe deut­lich, der seine Figur der Iphigenie auf Tauris ausrufen lässt: ‚Und an dem Ufer steh ich lange Tage, das Land der Grie­chen mit der Seele suchend‘. Hier wäre auch nach dem Sprachgefühl heutiger Leser ‚das Land der Griechen mit der Psyche suchend‘ unpassend.“ (https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Seele&oldid=203622694#cite_ref-6)

2 „Gemäßigte und extreme ‚Linke‘ versagen“ (https://web.archive.org/web/20201022070605/https://www.rubikon.news/artikel/sozialismus-ohne-freiheit)

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