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geistige Gefährdungen

[gG:] Autobahnblockerer*innen veröffentlichen Erklärung zu ihrer Aktion

1053 Verletzte und neun Tote gibt es durchschnittlich jeden Tag auf den Straßen in Deutschland.* Darauf weisen Aktivistis hin, die am 6. Oktober bei Reiskirchen Transparente an einer Autobahnbrücke befestigt hatten. Die Polizei erzeugte daraufhin einen künstlichen Stau, der über Stunden dauerte. „Mit unseren Aktionen kämpfen wir für eine Verkehrswende, die nicht nur Umwelt und Klima schont, sondern auch endlich dem täglichen Sterben und den vielen Verletzungen ein Ende setzt“, hieß es aus der Gruppe. Jetzt haben drei der an der damaligen Aktion beteiligten ein Video veröffentlicht, in der sie ihre Aktion erklären.

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Schluss mit Toten und Verletzten – für ein menschenfreundliches Verkehrssystem

Zu Beginn des Videos, das mit „Autobahnen blockieren! Tipps und Anregungen für eine direkte Aktionsform“ über schrieben ist, geht es um konkrete Tipps, wie solche Aktionen durchgeführt werden können und sollten. Eine gute Vermittlung nach Außen und hohe Sicherheitsstandards zur Vermeidung von Gefahren aller Art stehen im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen den drei Aktivistis. Es wurde mit einem Tonband aufgenommen und mit passenden Bildern von Autobahnblockaden unterlegt. Als zweiter Teil begründen die drei ihre Handlungen. Da das mörderische Verkehrssystem viel Elend in Kauf nähme, ohne dass auch nur eine Minute überhaupt darüber nachgedacht wird, sind drastische Aktionen nötig, um aufzurütteln und einen Systemwandel in der Mobilität einzuleiten. Dass sich nicht einmal die kleinste Verbesserung wie ein Tempolimit politisch durchsetzen ließe, zeige das Desinteresse an täglich 1053 Verletzten und neun Tote allein in Deutschland. Diese Zahlen werden dann auch im dritten Teil des Gesprächs dem Auffahrunfall bei der Aktion am 13. Oktober über der A3 gegenübergestellt. Medien, Politiker*innen und Moralist*innen hätten einen Verletzten missbraucht, um weiter rasen, Straßen bauen und Autos in die Welt setzen zu können. Das würde zeigen: Der Verletzte interessierte sie überhaupt nicht – und die anderen 1052 plus durchschnittlich neun Toten des gleichen Tages auch nicht. Am Ende des Videos folgen Hinweise auf strafrechtliche Fragen. Dabei wird auf frühere Aktionen wie im Jahr 2000 bei der Eröffnung der Expo in Hannover und im Jahr 2015 bei der Erstürmung der Kohlegrube Garzweiler verwiesen. Transpi-Aktionen über Autobahnen seien keine Straftaten, deshalb wäre ein Aufruf zu weiteren solchen Aktionen auch nur „ein Aufruf zu keiner Straftat“. Mit diesen Worten endet das Video. Es ist unter https://youtu.be/7-vAZu1T2k4 zu finden.

*Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/_…

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