"Vorstellung einer neuen Medienseite: ompf (Offene MedienPlattForm)"


gespiegelt von: http://4sy6ebszykvcv2n6.onion

von: "anonym", veröffentlicht am: 20-04-27

Webadresse: http://4sy6ebszykvcv2n6.onion/node/79303

Themen: Freiräume Indymedia Medien Netactivism

Die Medienseite "ompf" spiegelt Artikel von de.indymedia.org und bietet die Möglichkeit Artikel und Kommentare zu posten.

Alle Inhalte sind über eine json basierte Api zugänglich und können so leicht gespiegelt werden.



Unsere Solidarität gegen ihre Repression !












Vorstellung einer neuen Medienseite: ompf (Offene MedienPlattForm)

Ich möchte mit dieser Seite ein Zeichen der Solidarität mit de.indymedia setzen, und ausserdem eine neue* Idee ins Spiel bringen, wie Medienarbeit im www dezentral organisiert werden kann.

Die Seite erfüllt im Moment drei Funktionen:

1) sie stellt einen aktuell gehaltenen Spiegel von Artikeln von de.indymedia bereit (die meisten mit Dateien, aber immer ohne Kommentare)
2) sie bietet eine Möglichkeit zum einfachen Veröffentlichen von Texten und Dateien (Bilder und andere)
3) alle Inhalte sind über eine json basierte API abrufbar, so dass sie leicht auf andere Seiten gespiegelt werden können

Die Software mit der die Seite betrieben wird ist OSS und kann hier heruntergeladen werden:

http://mphvik4btkr2qknt.onion/diym_php_beta.zip

Mit der Software kann sowohl eine solche Seite betrieben werden, wie auch die Inhalte von anderen Servern
gespiegelt werden, die dieselbe API implementiert haben (diese koennen, aber müssen nicht dieselbe Software dafuer
verwenden)(Achtung: Der Import von Artikeln direkt von de.indymedia ist nicht Teil der Software, die Artikel können
jedoch wie schon erwähnt direkt von der Seite gespiegelt werden).
Der momentane Entwicklungsstand der Software ist beta, das heisst sie funktioniert, aber enthaelt bekannte und wahrscheinlich unbekannte Bugs.

Im Moment ist dies nur eine einzelne Seite, und es wird sich zeigen ob sie ihre NutzerInnen findet. Potenziell können mit einem dezentralen Ansatz die meisten Probleme bezüglich Zensur und technischen Angriffen gelöst oder zumindest deutlich gelindert werden, wenn eine genügende Anzahl von Servern aufgesetzt wird. Das Darknet ist dafür ideal, da hier umsonst gehostet werden kann und die Sicherheit der BetreiberInnen vor Repression deutlich hoeher ist als im Clearnet.

Die Software ist mit Absicht sehr einfach gehalten, um die Installation und die Benutzung möglichst unkompliziert zu machen
(möglichst wenig Abhängigkeiten und eingebundene Bibliotheken und sparsamer Einsatz von Systemressourcen). Daher kann
eine Seite mit dieser Software problemlos auf einem Raspberry Pi, einem ausgemusterten Bürorechner oder Laptop oder auch einem billigen Mietserver betrieben werden.
Natürlich könnte es auf einem kleinen Server früher oder später ein Problem mit der Bandbreite geben wenn es zuviele BenutzeRinnen geben sollte, was aber wieder durch zusätzliche andere Server behoben werden kann.

Zu den Gründen fuer dies alles hat jemand hier** bereits das wesentliche gesagt, so dass ich nur ein kurzes Zitat bringen werde:
"Die politisch effektivste Möglichkeit einer solchen Bedrohung etwas entgegenzusetzen dürfte sein, wenn möglichst viele Menschen, die die verbotenen oder von Verbot bedrohten Texte (oder Bilder) zwar inhaltlich nicht teilen, aber trotzdem finden, dass sie verbreitet und gelesen werden dürfen (bzw. verbreitet und gelesen werden dürfen sollen), ihrerseits diese Texte verbreiten. Dafür gibt es durchaus erfolgreiche historische Beispiele,..."

Unsere Solidarität gegen ihre Repression !

------------Ende des Textteils

Fussnoten: