"Seenotrettung entrkiminalisieren! Evacuate now!"


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von: "anonym", veröffentlicht am: 20-06-12

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Regionen: Berlin

Die Lager sind überfüllt. Die Fluchtwege sind blockiert. Die Boote werden festgehalten. Seenotrettung wird kriminalisiert.




Die Lager sind überfüllt. Die Fluchtwege sind blockiert. Die Boote werden festgehalten. Seenotrettung wird kriminalisiert. Immernoch flüchten täglich Menschen vor Krieg, Verfolgung, Ausbeutung, Folter und Armut, sodass ihnen oft nichts anderes übrig bleibt, als den Weg über das Mittelmeer zu wagen und den Tod durch Ertrinken zu riskieren, wie beispielsweise vor kurzem die mindestens 34 Menschen vor der tunesischen Küste. Selbst wenn die Flucht gelingt, sind die Menschen der Folter, Willkür und Schikane der europäischen Behörden ausgesetzt und werden unter menschenunwürdigen Bedingungen in völlig überfüllten Lagern festgehalten. Noch zynischer ist dabei das Vorgehen der Regierung Maltas, welche extra Boote chartert, um in ihnen Geflüchtete vor der Küste Maltas zu internieren. Und Rettungschiffe, welche für das einzig Richtige eingesetzt werden sollten, wie die Aita Mari, ein spanisches Rettungsschiff und die Alan Kurdi, ein deutsches Rettungsschiff werden in Palermo festgehalten. Seit Jahren schockieren uns die gleichen Geschichten. Doch die Bundesregierung und die EU unternehmen nichts. Statt Fluchtursachen zu bekämpfen, die Lager zu evakuieren und den Menschen, welche fliehen mussten, ein würdiges Leben zu ermöglichen, schottet sich die Festung Europa weiter ab. Zudem erlässt die Bundesregierung weiterhin Gesetze, welche die Arbeit von Seenotretter*innen erschwert: So wurde die Sportbootverordnung so geändert, dass es den Seenotretter*innen nicht mehr möglich ist, die humanitäre Lage auf See zu beobachten. Wir fordern die Bundesregierung und die EU auf, die überfüllten Lager zu evakuieren und die Seenotrettung zu entkriminalisieren! Dem Sterben auf dem Mittelmeer muss ein Ende gesetzt werden und geflüchteten Menschen muss ein würdevolles Leben ermöglicht werden. Profite dürfen nicht vor Menschenleben stehen! Um die Bevölkerung auf die Lage im Mittelmeer hinzuweisen und der Bundesregierung zu zeigen, was sie mit ihrer Abschottungspolitik verursacht, haben wir mehrere Kindersärge in der Spree zu Wasser gelassen. Es ist ein Bild, an welches wir uns gewöhnen müssen, wenn sich das Handeln der Bundesregierung und der EU nicht sofort ändert! #FreeTheShips#FreeAlanKurdi#FreeAitaMari#EuropeMustAct#LeaveNoOneBehind


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