" Solidarität in Zeiten des sozialen Krieges!"


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von: "anonym", veröffentlicht am: 20-06-27

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Wir leben in Zeiten des Krieges. Mensch und Tier werden zu Gunsten des Profits einiger weniger ausgebeutet und unterdrückt. Menschen sterben an Staatsgrenzen und werden in die Kriegsgebiete deportiert aus welchen sie geflohen sind. Die Politik deklariert Ausnahmezustände und Ausgangssperren, während Soldat_innen und Polizist_innen morden, vergewaltigen und einsperren. Menschen mit der „falschen“ Hautfarbe werden weiterhin wie Menschen zweiter Klasse behandelt und von Staat und Rassist_innen terrorisiert, gelyncht und unterworfen. Der Kapitalismus zieht die Daumenschrauben an und die Bedingungen unserer Ausbeutung und die Konkurrenz auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt werden verschärft und intensiviert. Gleichzeitig eröffnet die Technologie immer weitere Möglichkeiten die abgestumpften und ausgelaugten Sklaven zu kontrollieren und zu manipulieren und so jede soziale Revolte im Keim zu ersticken.







In diesen kriegerischen Zeiten sind es die Funkenschläge der Attacke, die eine Möglichkeit und einen Weg eröffnen: Die Konfrontation mit den Autoritäten und die Zerstörung jeglicher Herrschaftsstruktur. Denn nur auf den Trümmern dieser autoritären Gesellschaft, erst wenn alle Käfige gesprengt und alle Grenzen niedergerissen sind, kann tatsächliche Freiheit erblühen. Die Attacke auf die Strukturen des Feindes ist der Herzschlag der Revolte, welcher dem Drang nach Freiheit Sauerstoff schenkt. Erst in der Praxis, wenn wir in dunklen Nächten die wärmende Präsenz unserer Gefährt_innen spüren, sehen wir, wer wirklich neben uns steht.




Während sich in den USA eine Revolte gegen des rassistischen Polizeistaat Bahn bricht, versucht Europa die Farce des sozialen Friedens zu wahren. Umso härter ist der Rachedurst der Staatsmänner, wenn die Wogen des Angriffs den sozialen Frieden zum Bröckeln bringen. In Folge der Repressions- und Vergeltungsschläge des Staates sitzen in verschiedenen europäischen Knästen anarchistische Gefährt_innen hinter Gittern. Es ist uns egal, ob die gegen sie erhobenen Vorwürfe zutreffen oder nicht, was uns eint ist die kompromisslose Haltung innerhalb des sozialen Krieges.

Um zu zeigen, dass wir keinen unserer anarchistischen Gefährt_innen in den Zellen des Staates oder auf der Flucht auch nur eine Sekunde lang vergessen, um zu zeigen, dass sie in unseren Diskussionen, Kämpfen, Gedanken und Taten präsent sind, rufen wir alle antiautoritären Kämpfer_innen auf, die revolutionäre Solidarität sprechen zu lassen:

Im Juli jährt sich die Verhaftungen unserer drei Gefährt_innen in Hamburg mit dem Vorwurf der Planung von Brandanschlägen gegen den Immobilienmarkt. Eine der drei ist auf Auflagen draußen, die anderen beiden sitzen bald schon ein Jahr lang in Untersuchungshaft.

Schuldig gesprochen für den Vorwurf des Bankraubs sitzen Lisa und Thomas Meyer-Falk nun bereits seit fünf und 24 Jahren in deutschen und spanischen Knästen. Beide werden nicht nur dafür bestraft, sich dort genommen zu haben, wo es im Überfluss gibt, sondern auch dafür, dass sie sich nicht von ihrer revolutionären Haltung distanzieren. Thomas hat immer noch kein Entlassungsdatum vor Augen.

Wegen des Vorwurfs, dass er die technologischen Strukturen der Bullen direkt angegriffen haben soll, nämlich einen Bullenfunkmast, ist unser Gefährte aus Zürich nun schon seit vier Jahren in der Klandestinität. Wir hoffen, dass dich diese Worte irgendwo im nirgendwo erreichen und erfreuen!

Nicht unerwähnt lassen wollen wir die kontinuierliche Verfolgung unserer anarchistischen Gefährt_innen in Italien: Zuletzt wurden bei der „Operation Bialystok“ sieben Anarchist_innen verhaftet, wovon fünf momentan in Untersuchungshaft sitzen. Anscheinend nimmt diese Operation einen Bombenangriff in Rom aus dem Jahr 2017 gegen eine Bullenstation zum Vorwand zum x-ten Repressionsschlag gegen die italienische anarchistische Bewegung auszuholen.

Wir rufen explizit zu keinem spezifischen Aktionstag oder -monat auf, noch denken wir, dass es unbedingt nötig ist unsere Taten mit Bekenner_innenschreiben zu begleiten. Die Sprache des Angriffs ist eindeutig genug und diese wollen wir in diesen Zeiten des Krieges wieder einmal umso mehr entfachen und verdeutlichen. Jede_r Kämpfer_in gegen diese autoritäre Knastgesellschaft mag dies mit ihren eigenen Mitteln und Wegen tun: In unseren individuellen und kollektiven Angriffen, in unser geschwisterlichen Solidarität, Zärtlichkeit und Komplizenschaft spiegelt sich der Drang nach Freiheit wieder, welchen unsere gefangenen Gefährt_innen beim Blick aus dem Zellenfenster oder in der Klandestinität ebenso verspüren. Unsere Attacken sind die Zeichen der sozialen Revolten, die das Potential haben zum Flächenbrand zu werden… sowie es an vielen Orten der Welt in den letzten Wochen und Monaten geschah.



Auf dass die alte Welt der Autorität zusammenbricht!



Es lebe der Aufstand und die Anarchie!






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