"19.07. - Rise Up 4 The Revolution-Demo in Berlin"


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von: "Women Defend Rojava Komitee Berlin", veröffentlicht am: 20-07-11

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Themen: Antifa Antirassismus Militarismus Soziale-Kämpfe Weltweit Berlin-Hermannplatz

Unter dem Motto „Feuer im Herzen - Unser ganzes Leben ist ein Kampf” ruft Women Defend Rojava Berlin zur Teilnahme an der internationalistischen Antifa-Demonstration in Solidarität mit revolutionären Bewegungen weltweit am 19. Juli in Berlin auf.

Kommt in den FLINT(Frauen, Lesben, Inter, Nicht-Binäre, Trans)-Block!




Das patriarchal-kapitalistische System bröckelt

Die Welt ist in Aufruhr und das patriarchal-kapitalistische System bröckelt. Wir fühlen und wir sehen es. Die weltweite Bewegung der kämpfenden Frauen
ist in den letzten Jahren stärker und größer geworden und entfacht ein riesiges Feuer gegen die Unterdrückung. Von Las Tesis bis PussyRiot, von kämpfenden Schwarzen Frauen in den USA bis zu den naxalitischen Frauen in Indien, von den Zapatistas bis zur kurdischen Frauenbewegung. Wir sind überall, wir sind internationalistisch, wir laufen vorneweg und wir holen uns als Frauen* unsere Freiheit, unsere Leben zurück.

Im Jahr 2020 überschlugen sich bisher die Ereignisse. Doch die weltweite Aufstandsbewegung, die sich in den Monaten zuvor die Straßen und Plätze nahm, hat durch die Pandemie einen Dämpfer erfahren. Dies nutzen die Herrschenden gerade überall dazu, mit aller Brutalität gegen die kämpfenden Völker vorzugehen. In Chile sterben mehr Menschen an Hunger als an Corona und das Militär mordet in den Straßen. In Kurdistan hat Erdogan jüngst eine neue Großoffensive gestartet und erhält Unterstützung vom Iranischen Regime, das ebenso seine Bevölkerung, die in einer riesigen Widerstandsbewegung gegen die Diktatur aufbegehrt hatte, gnadenlos unterdrückt. In Mexiko plant der Staat mit kommerziellen Großprojekten die autonomen Gebiete der Indigenen im Süden zu zerstören.

Frauen* sind die Zielscheibe der patriarchalen Mentalität*

Überall sind es Frauen
, die das patriarchale System zuerst angreift und ermordet. Weltweit nehmen Feminizide zu, die Gewalt gegen Frauen hat sich während der Pandemie drastisch erhöht. So wurden 3 Aktivistinnen der kurdischen Frauenbewegung, Amine Weysî, Hebûn Mele Xelîl und Zehra Berkel, am 26. Juni bei Kobanê von einer türkischen Kampfdrohne gezielt getötet. Toyin, die 19-jährige Blacklivesmatter-Aktivistin, verschwand am 6. Juni und wurde eine Woche später tot aufgefunden. Die Aktivistin Zeynab Jalalian ist im Iran vom Staat absichtlich mit Corona infiziert worden. In Mexiko wird im Durchschnitt alle 3 Stunden eine Frau von einen Mann ermordet. In Berlin wurde Maria in ihrer Wohnung von deutschen Cops erschossen. Und die Liste geht immer so weiter, denn jede Woche werden tausende von uns ermordet und wir werden 24 Stunden am Tag vom patriarchalen System angegriffen.

Im Herzen der Bestie

In Berlin sind wir im Herzen der Bestie des Kapitalismus. Auch wenn uns das System hier vorspielt feministisch und frei zu sein, müssen wir verstehen, dass die Realität eine andere ist. Wir müssen verstehen, wie das System uns permanent angreift. Das rechte Attentat in Hanau, die Brandanschläge in Neukölln, die rassistische Polizeigewalt, die Feminizide und all die sogenannten täglichen „Einzelfälle“ zeigen, dass patriarchale und faschistische Gewalt immer weiter zunehmen. Faschismus ist patriarchal und das Patriarchat ist faschistisch.

Doch wir vergessen nicht, dass unsere Geschichte eine Geschichte des Widerstands ist und unser Kampf Leben bedeutet. Auch wenn das Patriarchat versucht, uns und unsere widerständige Geschichte zu vernichten - wir werden das nicht zulassen und uns als kämpfende Frauen organisieren! Wir sind bereit, uns zu verteidigen, denn jeder Mord an einer von uns, lässt unsere Entschlossenheit nur noch wachsen! Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen, unsere Organisierung stärken und überall Selbstverteidigungsstrukturen aufbauen.

Wir sagen: Keine* mehr!*

In Gedenken an die Ermordeten, in Solidarität mit den Bedrohten, geben wir uns das Versprechen, für eine befreite Gesellschaft weiter zu kämpfen. Wir sagen keine
mehr! Kommt am Sonntag, den 19.07., dem Geburtstag der Rojava-Revolution, um 16 Uhr zur internationalistischen „Rise up 4 the revolution“-Demonstration am Hermannplatz. An alle Flint: Kommt mit euren Fahnen, Transparenten und Liedern in den feministischen Frontblock!

Tragen wir unser Feuer mit voller Überzeugung nach außen!

Frauen
, die kämpfen, sind Frauen, die leben! Jin, Jiyan, Azadî!



PS: An unsere Freund\
innen in der Rigaer- Ihr seid nicht alleine!

Lasst uns am 19.07. auch in Solidarität mit allen bedrohten Projekten auf die Straßen gehen! Verteidigen wir gemeinsam das autonome Herz der Stadt!

Vergesst nicht: Widerstand ist Leben!












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Bilder:

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